Fast überall auf der ganzen Welt werden heute Zigarren hergestellt. Hauptbranchen sind hier aber Mittel- und Südamerika, sowie die Dominikanische Republik. Manche Zigarren, die meistens aus Kuba, Brasilien, Honduras, Dom. Rep. oder Nicaragua stammen, gelten auf der ganzen Welt als sehr hochwertig. Bekannte Marken sind zum Beispiel Romeo und Julieta Zigarren, sowie die Monte Cristo Zigarren. In Asien gibt es nur sehr wenige Länder, in denen Zigarren hergestellt werden. Lediglich die Philippinen und Indonesien zählen dazu. Auf der Insel Sumatra werden die Zigarren besonders geschätzt. Aber nicht nur wegen derer Qualität, sondern auch, weil sie von ihnen abhängig sind. Denn ein großer wirtschaftlicher Teil ist vom Export der Zigarren abhängig und durch hohe Ernteausfälle wegen des Wetters gibt es diesen Ländern oftmals wirtschaftliche Einbrüche.
Die wirtschaftliche Bedeutung der Zigarren
Vor allem in Kuba ist es offensichtlich, wie groß die wirtschaftliche Bedeutung der Zigarren ist. 1998 wurden dort rund 263 Millionen Zigarren produziert, wobei die Hälfte davon im Land blieb und die andere Hälfte exportiert wurde. Das 7% des Gesamtexportvolumens! So begehrenswert wurden die Zigarren aus Kuba, weil seit 1962 ein Handelsembargo von der USA gegen Kuba ausgesprochen wurde. Dieses sollte eigentlich dazu dienen, um die Wirtschaft in dieser sozialistischen Republik zu schwächen. Kubanische Zigarren sind also in den USA illegal. Dadurch ist die Nachfrage am Markt gestiegen und der Preis für die illegale Ware in die Höhe geschossen.
Heutzutage gibt es in manchen Ländern, wie zum Beispiel Deutschland, eine spezielle Steuer für die Zigarren. Diese beträgt 1,3 Cent pro Stück. Zigarillos und Zigarren gehen nach dem gleichen Steuersatz, wobei es für Zigaretten einen anderen, wesentlichen höheren Steuersatz gibt, als für die hochwertigere Variante.
